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In der Pathologie
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Corbeau
Lieutenant Junior Grade
 
In der Pathologie

Beitragvon Corbeau » 6. Oktober 2023 20:27


"Bonjour. Ich wollte fragen ob das Ergebnis von der Gewebeprobe von CPO Sterling schon da ist..."

Wieder einmal hatte Adhara den Weg in die Pathologie gefunden. Natürlich hätte sie auch jemanden schicken- oder einfach warten können bis die Pathologie den Befund an die KS schickt. Möglicherweise war dies ein Vorwand... eine Abwechslung, ein Tapetenwechsel. Wie auch immer man es nennen wollte....

In den letzten Wochen-vielleicht sogar Monaten wenn sie genauer darüber nachdachte- hatte Adhara auf der Krankenstation das Gefühl, dass ihr die Decke auf den Kopf fiel. Sie trainierte hart für Außeneinsätze die es schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gab... Ihr Einsatz auf der Firewall vor über einem Jahr war das letzte Mal gewesen, dass sie die Sewastopol verlassen hatte. Und wenn sie vollkommen ehrlich mit sich war, hatte sie auf der großen KS mit den Anschlagsopfern zum letzten Mal so etwas wie eine Herausforderung empfunden. Bis zu dieser Sache mit der Leiche....

Ihr Blick schweifte neugierig durch den Raum.



161 Wörter

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Typhoon
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Re: In der Pathologie

Beitragvon Typhoon » 15. Oktober 2023 18:35


Die Pathologie war abgedunkelt, nur der das Arbeitslicht auf den Arbeitstisch wo der Leichnam aufgebahrt war, war die größte Lichtquelle in diesem Raum. Über ihr war eine hagere gestalt gebeugt, gekleidet im Arbeitkittel eines Gottes in Weis.

Dr. Wolfgang Steinwender, ein Meister in den Fächern Pathologie, Xenobiologie und Psychologie, ist eine faszinierende Persönlichkeit, welche an Bord der TCS Sewastopol eine außergewöhnliche Position einnimmt. Sein Leben und seine Arbeit sind geprägt von der Verbindung von Kunst und Wissenschaft, die in seiner Abteilung zu einer einzigartigen Erfahrung führt. Als Ahdara innehält wird sie von einer leisen Musik des großartigen Mozarts begrüßt. Die sanften Klänge der kleinen Nachtmusik erfüllten den Raum und schafften eine Atmosphäre, die Wissenschaft und Kunst auf magische Weise verbindet. Dr. Steinwender selbst ist oft inmitten seiner Arbeit vertieft, aber die Musik begleitetet ihn während er präzise und von der Welt abgeschottet seiner Arbeit nachging. In der Pathologie war Dr. Steinwender ein Meister der Untersuchung und Analyse von Krankheiten und Pathogenen. Er verstand es, die tiefsten Geheimnisse jeglichen Körpers zu entschlüsseln und Krankheitsursachen aufzudecken. In der Xenobiologie widmete sich er der Erforschung von Lebensformen, die jenseits von Terra existierten könnten. Seine Abteilung war ein Ort, an dem die Grenzen der Vorstellungskraft überschritten werden. Die Musik von Mozart,welche durch den Raum schwebte erhob nochmal diesen Kontrast.

Und dennoch er hob den Kopf und musterte die Person die gerade eingetreten war. "Grüß Gott, gnädige Frau" Seine Stimme war freundlich und seine Sprachmuster war gedehnt und die Konsonanten lang gezogen, es klang urtürmlich und doch schien dieser Dialekt ihm eigen zu sein.

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Corbeau
Lieutenant Junior Grade
 
Re: In der Pathologie

Beitragvon Corbeau » 15. Oktober 2023 19:14


Ein kleines Lächeln legte sich auf Adharas Lippen.

"Mozart. Eine kleine Nachtmusik..."

Eine weitere Gemeinsamkeit als Dingen auf den Grund gehen zu wollen war ihre Liebe zur klassischen Musik. Dieses Werk- besonders ihr erster Satz- mochte bekannt und populär sein. Doch Adhara konnte noch mehr spezifizieren:

"Zweiter Satz. Romanze Thema A. Andante..."

Bei ihren ehemaligen Kameraden war sie mit ihrer Klassik- Nerdigkeit -obwohl sie nicht einmal ein Instrument beherrschte -auf ziemliches Unverständnis gestoßen. Umso mehr freute sie sich immer wenn sie diesbezüglich einen Gleichgesinnten fand. Das war einmal der SAR Pilot Captain "Hazard" Braydon Dougherty sowie Dr Steinwender.

Für einen Moment tauchte sie etwas in die Szenerie ab die von Mozart wie ein Soundtrack in einem Film untermalt wurde und vergaß fast warum sie gekommen war. Was eigentlich fast nebensächlich war...
Ahnlich wie bei ihrem ersten Flug mit Merlin zeigte das Funkeln in Adharas Augen eine fast kindliche Begeisterungsfähigkeit.
Sterlings Gewebeprobe konnte warten. Sie trat ein paar Schritte näher heran und beobachtete Steinwender bei seiner Arbeit. Die Pathologie war so eine völlig andere Welt als die Krankenstation wo es oft ein Wettlauf gegen die Zeit war. Steinwenders Schnitte und Handgriffe hatten - so absurd es sein mochte- fast etwas Künstlerisches.

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